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Embarcadero veröffentlicht Delphi Prism für .NET-Entwicklung

31.10.2008 14:21

Embarcadero kündigt ein neues Delphi-Produkt an und bricht damit mit der .NET-Vergangenheit. Künftig soll es kein Delphi for .NET-Tool mehr geben, in dem man ohne große Änderungen bestehenden Delphi-Code übernehmen kann. Die VCL für .NET ist ab sofort deprecated. Stattdessen gibt es nun Delphi Prism, das auf der Oxygene-Technologie von RemObjects basiert. Embarcadero verspricht, damit nun am Puls der Entwicklung bei Microsoft zu sein. Das neue Tool enthält in der Stand-Alone-Variante ein abgespecktes Visual Studio als IDE und benötigt das .NET-Framework 3.5. Dank Oxygene können auch Anwendungen für Max OS X, Linux und das .NET Compact Framework (letzteres ohne Designzeit-Unterstützung) erstellt werden. Die in Delphi Prism verwendete Sprache basiert zwar auf Delphi und Object Pascal, es wird jedoch nicht der Anspruch erhoben, dass bestehende Anwendungen ohne Änderungen übernommen werden können. Im Gegenteil: Delphi Prism enthält neue Sprachelemente und neue Syntax, die es wohl im Win32-Delphi nicht geben wird. Für den Umstieg gibt es jedoch einen Kompatibilitätsmodus, der Delphi-Entwicklern sicher entgegenkommt. Delphi Prism soll im vierten Quartal 2008 verfügbar sein in einer Professional-, einer Enterprise- und einer Architect-Variante, jeweils in Deutsch, Englisch, Französisch und Japanisch. Eine Integration in das CodeGear Developer Studio 2009 wird es ebenfalls geben.